Pjur Seren
Pjur Seren
Pjur Seren
Home Film & DVD Filmrezension (S)he Comes von Petra Joy

She Comes von Petra Joy

Wenn es um sogenannte Frauen-Pornos geht, fernab des Porno-Mainstreams, ist Petra Joy schon lange keine Unbekannte mehr. Für ihre Filme aus dem von ihr benannten art core Genre wurde sie bereits mit diversen Preisen ausgezeichnet. Bei ihr steht vor allem die Lust der Frau im Vordergrund und es sollen möglichst authentische Sexszenen entstehen, wobei die Authentizität nicht im Setting, sondern in der Leidenschaft und der Lust liegt, welche die Darsteller miteinander oder auch alleine entwickeln und die Szenen dadurch wirklich erscheinen lassen.

Auch in ihrem neustem Werk (S)he Comes ist sie ihrem bisherigen Konzept treu geblieben.

(S)he Comes - Der neue Film von Petra Joy
Wer sich die DVD bestellt, bekommt ein Set bestehend aus 2 DVDs, auf der ersten ist der Film, welcher 5 Szenen beinhaltet, vom Solo bis hin zum leidenschaftlichen Dreier. Die zweite DVD liefert noch etwas Bonusmaterial, zum einen ein halbstündiges Making-of sowie ein sowohl englisches als auch deutsches Interview mit Petra Joy. Der Rest der DVD ist mit Trailern zu ihren anderen Filmen aufgefüllt.

Zu Beginn sehen wir einen lasziv tanzenden Mann, eine 4-minütige Szene, die man in einem Porno vermutlich nicht erwarten würde. Aber das zeichnet die Filme von Petra Joy eben auch aus, dass man ab und an mit etwas Ungewöhnlichem überrascht wird.
(S)he Comes - Der neue Film von Petra JoyIn der zweiten, ca. 25 Minuten langen Szene Personal Training macht ein Paar gemeinsam an einem Kiesstrand ein kurzes Fitnesstraining. Doch dann scheinen sie lieber im Bett weiter zu machen, denn schon sind sie dort und reißen sich leidenschaftlich die Kleider vom Leib. Die Chemie zwischen den Darstellern stimmt, sie wirken sehr überzeugend und man nimmt ihnen ein echtes Paar ab. Es wird viel geküsst, gestreichelt, es gibt viel Nähe und jede Menge Orgasmen für die Frau. Neben dem Sex fängt Petra Joy vor allem die Emotionen und Lust in den Gesichtern der Darsteller ein, sodass man sieht, dass sie wirklich Spaß an der Sache haben. Das ist Sex in seiner reinsten Form.

In der dritten Szene treffen wir unseren Darsteller aus der ersten Szene wieder, der diesmal, immer noch im gleichen Setting, auf einem roten Sessel sitzend mit Hingabe und Lust sich selbst widmet. Begleitet von fetziger Musik und in ansprechenden Großaufnahmen und Schnitten. Solch eine Solo-Masturbationsszene von Männern ist sehr selten in den üblichen Pornos zu finden und bietet daher für die lustvolle Frau einen seltenen, aber lohnenswerten Augenschmaus.

Ein Paar stürmt in ein Zimmer und fällt übereinander her. So startet die vierte Szene. Beide sind in edler Abendgarderobe gekleidet, das Zimmer ist dunkel gehalten und im barocken Stil. Überraschend hierbei, dass die Frau deutlich älter ist als der Mann, ihre Lust steht im Vordergrund, bevor der Mann auf seine Kosten kommt. Nach kurzem, aber intensivem Sex sinken beide erschöpft lachend und eng umschlungen auf das Bett nieder.

Etwas umfassender in Story und Gestaltung ist dann schon die letzte Szene. Ein Paar betritt einen scheinbar extra für sie geöffneten Erotikshop und lässt sich von der attraktiven dunkelhaarigen Verkäuferin eine Reihe von Spielzeug sowie Dessous zeigen. Das Paar landet nach einer kurzen Modenshow auf einer Spielwiese, nach einiger Zeit gesellt sich die Verkäuferin zu dem Paar hinzu. Jede Menge Küsse, Orgasmen, der Einsatz von Spielzeug und eine weibliche Ejakulation machen diese fantasievoll umgesetzte Szene wohl zur besten des Films.

Alle Szenen von „(S)he comes“ profitieren sehr von der Harmonie der Darsteller und Darstellerinnen untereinander, wodurch die einzelnen Szenen zu echten Liebesakten werden, in denen es um mehr geht als nur um das reine Ficken. Gerade auch durch viele Gesichtsaufnahmen zeigt sich diese authentische und intensive Leidenschaft. Erfrischend ist auch, dass man keine austauschbaren Pornomodels zu sehen bekommt, sondern echte Menschen mit Charakter, bei denen man sehen kann, dass die Leute dort auf dem Bildschirm wirklich Spaß bei der Sache haben.

Rezensentin: Silke Maschinger
Herausgeberin des Erotikportals erosa.de

Erosa - Die schönsten Seiten der Erotik

 

Videointerview mit Petra Joy zu ihrem 10-jährigen Jubiläum und dem neuen Film (S)he comes

Similar articles
1 Antwort auf diesen Beitrag
  1. Hi Silke,
    you must have watched a different movie than me. Or are you a newbie in watching feminist porn? Real people ? Wolf Hudson, Jiz Lee and Liandra Dahl are well known professional porn actors. Authenticity and passion ? Not one single word is spoken in any of the scenes. Real fun ? It all looks very scripted, very mainstreamish like with the settings, the gonzo plots and the close ups of genitals. Hopewfully a turn on for beginners.

Hinterlasse ein Kommentar

Newsletter abonnieren (Jederzeit wieder abbestellbar)